Wer dieser Tage an
Afrika denkt, hat automatisch die Fußball WM 2010 in
Südafrika im Kopf. Was auch nach dem Turnier bleibt, ist ein neues Bild vom jungen
Afrika, lebensfroh und gastfreundlich. Das Selbstverständnis des „schwarzen Kontinents“ wandelt sich aber schon seit einigen Jahren, spätestens seit der Bürgerrechtler Nelson Mandela in
Südafrika das Ende der Apartheidsbewegung einläutete. Prägten früher Berichte über Hungersnöte in Äthiopien, HIV und Bürgerkriege das
afrikanische Bild in den Medien, richtet sich der Blick des Westens nun auch immer mehr auf die vielfältige
afrikanische Kultur. Dabei geht es nicht nur um alte Stammeskunst und traditionelle
afrikanische Riten, sondern auch um die urbane Gegenwartskunst
Afrikas und das moderne Leben im zweitgrößten Kontinent, der über eine Milliarde Menschen beheimatet.
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In Deutschland schießen afrikanische Festivals aus dem Boden, wie das Osnabrücker Afrika-Festival, das in diesem Jahr schon zum siebten Mal das Publikum mit afrikanischer Musik, Kultur und Lebensweise begeisterte. Das Spektrum der Veranstaltungen, die gelebte afrikanische Kultur nicht nur in Afrika, sondern auch in Deutschland, abbilden, wird immer größer und trägt somit der enormen kulturellen Vielfalt des afrikanischen Kontinents Rechnung.
Wie zahlreich die Veranstaltungen zum Thema Afrika in Deutschland sind, könnt ihr hier in unserem Kalender finden.