Patricia Kaas

Kein geringerer als Gérard Depardieu entdeckte 1985 das Talent der jungen Patricia Kaas, die schon seit sie 13 war durch die Clubs an der deutsch/französichen Grenze getingelt war - Kaas wuchs im Grenzgebiet an der Saar auf und spricht bis heute auch perfekt deutsch. Depardieu jedenfalls produzierte auch die erste Single "Jalouse", die erstmal böse floppte, aber schon mit dem ersten Album "Mademoiselle chante le blues" ging's steil bergauf ...

...und das nicht nur in Frankreich und Deutschland, sondern international. Kaas arbeitete mit Legenden wie Pete Townsend (der ihr "Je te dis vous"-Album produzierte) und die ganz großen Hausnummern wie Lyle Lovett oder James Taylor lieferten Songs. Kaas begann auf Pop-Terrain, mischte aber bald wie selbstverständlich Blues- und Jazz-Einflüsse in ihre Songs und näherte sich schließlich immer mehr dem Chanson und dessen Wurzeln. Ihr Album "Kabaret" geriet gar zur Hommage an die 30er-Jahre. Dass sie nun das "letzte" Wagnis riskiert, erscheint eigentlich nur schlüssig ...

Der Superstar des zeitgenössischen Chansons erweist also nun der größten Chansonsängerin aller Zeiten ihren Tribut. 21 Lieder der Piaf interpretiert Kaas in ihrem neuen Programm "Kaas chante Piaf", arrangiert von Abel Korzeniowski, dem derzeitigen Wunderkind der Musikszene Hollywoods. Unterstützt wird dieses Projekt von innovativem Lichtdesign und Videoinstallationen, es werden sogar bislang noch nie gezeigte Aufnahmen der Piaf zu sehen und zu hören sein. Berlin ist als eine der Premierenstädte auserkoren worden, die eigentliche Tour folgt dann im März/April 2013.

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Für Patricia Kaas gibt es neben Hamburg insgesamt 5 aktuelle Termine in 5 Städten.

Kategorien/Stichwörter

Konzert, Pop, Französisch, Patricia Kaas

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Die Veranstaltung »Patricia Kaas« wurde am Donnerstag, den 26. April 2012 von venyoobot eingetragen.