Astronominnen - Frauen, die nach den Sternen greifen

Kurz vor Ende des Jahres der Astronomie 2009 landen zahlreiche Astronominnen im Frauenmuseum: historische Größen wie Hypatia v. Alexandria (370-415 n. Chr.), die Marquise du Chatelet-Laumont (1706-1749),
Caroline Herschel (1750-1848) und viele andere.
Die Faszination der Astronomie hat zu allen Zeiten auch Frauen ergriffen, selbst wenn die Gesellschaft wissenschaftliche Arbeit von Frauen erschwerte. Wer waren diese Frauen, die sich für die Astronomie begeisterten? Welches waren ihre Entdeckungen und Leistungen? Wie kamen sie zu ihrem Wissen, wie gelang es ihnen,den gesellschaftlichen Zwängen zu entgehen?

Der historische Teil der "Astronominnen" widmet sich historischen Wissenschaftlerinnen, die in fiktiven Interviews Rede und Antwort stehen und anschaulich über ihr Leben Auskunft geben.

Ein anderer Aspekt der Ausstellung beleuchtet die Gegenwart: Wie sieht die Situation für Astronominnen heute aus? Welches sind die Hindernisse, die sich ihnen in unserer aufgeklärten Gesellschaft entgegen stellen? Woran liegt es, dass es viel mehr Astronominnen in Italien und Frankreich gibt als in Deutschland und Großbritannien? Warum ist die Situation für Wissenschaftlerinnen in Indien und Russland vorteilhaft? Wie lassen sich die Karrierechancen von Frauen verbessern?

Portraits von zeitgenössischen Astronominnen, ihrem Lebensweg und ihrer Einschätzung der Entwicklung der Chancen für Frauen, zeigen die gegenwärtige Lage von Astronominnen.

Ein weiterer Teil der Ausstellung zeigt Werke von Künstlerinnen, die von der Astronomie, von Licht, Schwerkraft, Geschwindigkeit und außerirdischem Leben inspiriert sind. Von etablierten Künstlerinnen wie Ulrike Rosenbach und Heide Pawelzik bis zu Newcomerinnen wie der jungen Gruppe Playaden (www.dieplayaden.at) aus Wien und Esther Glück (siehe Plakat bzw. Flyer) zeigen die "Astronominnen" einen weiten Spannungsbogen, der das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Die zeitgenössische Kunst
…fand die Rätsel des Kosmos ebenfalls stets faszinierend. Gezeigt werden u.a. „klassische“ Positionen der konkreten Kunst, die mit Licht, Energie und Schwerkraft zu tun haben, u.a. von Margareta Hesse (Laser-Installation), Rosa M Hessling (Licht, gemalt), Rune Mields (Zahlen), Vera Röhm (Schatten auf Observatorium) und Regine Schumann (UV). Man sieht die Bodenarbeit Dim-lights von Ulrike Rosenbach, Lichtspiele von Esther Glück, Leuchtende Werke von Elena Graure-Manta und Felizitas Mentel (Lava). Andere Künstlerinnen wechseln... mehr zu Fantasy & Science Fiction über.

ASTRONOMINNEN heute
Dipl. Phys. Sibylle Anderl, Argelander Institut für Astronomie der Universität Bonn, D
Prof. Jocelyn Bell-Burnell, University of Oxford, GB
Prof. Beatriz Barbuy, Vizepräsidentin der Internationalen Astronomischen Union (IAU), BR
Dr. Nadya Ben Bekhti, Argelander Institut für Astronomie der Universität Bonn, D
Prof. Catherine Cesarsky, Präsidentin der Internationalen Astronomischen Union (IAU), F
Prof. Eva Grebel, Universität Heidelberg, D
Prof. Birgitta Nordström, University of Copenhagen, DK
Prof. Mónica Rubio, Universidad de Chile, Chile
Dr. Cecilia Scorza, Universität Heidelberg, D
Prof. Meg Urry, Yale University, USA
Helen Walker, STFC Rutherford Appleton Laboratory, GB

ASTRONOMINNEN der Geschichte
Hypatia von Alexandria (370-415)
Magdalena Zeger (1491-1568)
Maria Cunitz (1610-1664)
Elisabetha Hevelius (1647-1693)
Maria Margarethe Kirch (1670-1720)
Émilie du Châtelet –Laumont (1706-1749)
Caroline Herschel (1750-1848)
Williamina Fleming (1857-1911)
Henrietta Swan Leavitt (1868-1921)
Prof. Waltraut Seitter (1930-2007)

teilnehmende Künstlerinnen: Alexandra Deutsch, Sabina Flora, Esther Glück, Elena Graure-Manta, Annette Grund, Margareta Hess, Rosa M. Hessling, Renate Hochscheid, Ulrike Hoffmann, Heidi H. Kuhn, Felizitas Mentel, Rune Mields, Heide Pawelzik, Mirella Pietrzyk, Die Playaden, Germaine Richter, Vera Röhm, Ulrike Rosenbach, Regine Schumann, Eun Jin, SURD, Ursula Spinner-Cerutti

Des weiteren werden Arbeiten aus dem Kinderatelier gezeigt, das 2009 mehrere Projekte zum Thema Astronomie durchgeführt hat. Vom Urknall-Tanz-Kostüm bis zum Modellschnitt durch unsere Erde werden unterschiedliche Arbeiten gezeigt.

Die Ausstellung "Astronominnen - Frauen die nach den Sternen greifen" wird am 13.12. um 16 Uhr eröffnet und läuft bis zum 4.4.2010.

Veranstaltungsarchiv für Astronominnen - Frauen, die nach den…

Sa 03.04.10 14:00 Uhr
Do 01.04.10 14:00 Uhr
Mi 31.03.10 14:00 Uhr
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Die Veranstaltung Astronominnen - Frauen, die nach den Sternen greifen wurde am Sonntag, den 6. Dezember 2009 von venyoo-bonn eingetragen.

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