Coco Chanel
Coco Chanel,eine Weltikone.
Das Leben der Französin war ein einziges Drama, maßgeschneidert für Legenden. Ihre Kreationen krempelten die Modewelt um. Sie wollte die Welt der Mode auf den Kopf stellen, und genau dort fing sie an: bei den Hüten der betuchten Damen. Die trugen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gigantische Arrangements von Federn und Blumen auf dem Haupt spazieren, Skulpturen bourgeoiser Verschwendung und Pracht.
Coco Chanel rupfte die Frau buchstäblich, erst die Hüte, dann die Kleider. Die Volants, Schnürungen, die opulent wogenden Röcke und sich plusternden Keulenärmel, sie alle fielen Chanels Talent zur Verknappung und Straffung zum Opfer. "Ich trag doch nicht diesen Vorhang!", lässt der Film sie einmal sagen. Da hat sie schon ihren Stil gefunden: schlichte Stoffe, klare Schnitte, monochrome Farben.Wer sie zur Revolution der Frauenmode inspirierte, zur Abschaffung des Korsetts, zur Erfindung zahlloser stilprägender Kollektionen, das erzählt Anne Fontaines in edlen Grautönen gehaltenes Kinoporträt überzeugend nach. Die kleine Coco, geboren 1883 im französischen Saumur, mit elf in ein Waisenhaus abgeschoben, findet genau dort, zwischen elternlosen Kindern und Nonnen, ihre Schule des Sehens. Mit dem Blick der Künstlerin in spe nimmt man die Hauben der Ordensschwestern, ihre strengen schwarzen Roben als Vorboten einer neuen Ästhetik wahr.
Mit Audrey Tautou, Benoît Poelvoorde, Alessandro Nivola.
Auch in diesem Jahr zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem ARBEITSKREIS FRAUEN der Stadt Ibbenbüren den "FRAUENFILM".
Ausgesuchte Filme zum Thema Frauen zeigen wir an drei aufeinander folgenden Donnerstagen. Im Anschluß an die Filme gibt es unser Kaffeegeflüster in netter Atmosphäre. Das sollten Sie nicht verpassen.
Das Leben der Französin war ein einziges Drama, maßgeschneidert für Legenden. Ihre Kreationen krempelten die Modewelt um. Sie wollte die Welt der Mode auf den Kopf stellen, und genau dort fing sie an: bei den Hüten der betuchten Damen. Die trugen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gigantische Arrangements von Federn und Blumen auf dem Haupt spazieren, Skulpturen bourgeoiser Verschwendung und Pracht.
Coco Chanel rupfte die Frau buchstäblich, erst die Hüte, dann die Kleider. Die Volants, Schnürungen, die opulent wogenden Röcke und sich plusternden Keulenärmel, sie alle fielen Chanels Talent zur Verknappung und Straffung zum Opfer. "Ich trag doch nicht diesen Vorhang!", lässt der Film sie einmal sagen. Da hat sie schon ihren Stil gefunden: schlichte Stoffe, klare Schnitte, monochrome Farben.Wer sie zur Revolution der Frauenmode inspirierte, zur Abschaffung des Korsetts, zur Erfindung zahlloser stilprägender Kollektionen, das erzählt Anne Fontaines in edlen Grautönen gehaltenes Kinoporträt überzeugend nach. Die kleine Coco, geboren 1883 im französischen Saumur, mit elf in ein Waisenhaus abgeschoben, findet genau dort, zwischen elternlosen Kindern und Nonnen, ihre Schule des Sehens. Mit dem Blick der Künstlerin in spe nimmt man die Hauben der Ordensschwestern, ihre strengen schwarzen Roben als Vorboten einer neuen Ästhetik wahr.
Mit Audrey Tautou, Benoît Poelvoorde, Alessandro Nivola.
Auch in diesem Jahr zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem ARBEITSKREIS FRAUEN der Stadt Ibbenbüren den "FRAUENFILM".
Ausgesuchte Filme zum Thema Frauen zeigen wir an drei aufeinander folgenden Donnerstagen. Im Anschluß an die Filme gibt es unser Kaffeegeflüster in netter Atmosphäre. Das sollten Sie nicht verpassen.
Veranstaltungsarchiv für Coco Chanel
| Do | 04.03.10 | 19:30 Uhr | Apollo-Kino-Center |
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»Coco Chanel« bei venyoo.de
Die Veranstaltung Coco Chanel wurde am Freitag, den 19. Februar 2010 von venyoo-muenster-osnabrueck eingetragen.
Diese Seite wurde bisher dreimal aufgerufen. Das Event ist der Rubrik Kino zugeordnet. Zu dieser Veranstaltung haben wir derzeit einen vergangenen und keine zukünftigen Termine.
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