Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg
Weite Teile der Dritten Welt – von der lateinamerikanischen Küste über Nordafrika und den Nahen Osten bis nach Indien, Südostasien und Ozeanien – dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet zurück. Allein in China forderte der Krieg mehr Opfer als in Deutschland, Italien und Japan zusammen und bei der Befreiung der philippinischen Hauptstadt Manila kamen mehr Zivilisten ums Leben als vergleichsweise in Berlin oder Dresden.
In der Dritten Welt gab es allerdings nicht nur Opfer, sondern auch Kollaborateure der Achsenmächte, die im Krieg an deren Seite kämpften – von Nordafrika und Palästina über den Irak und Indien bis nach Thailand und Indonesien.
Die Ausstellung von recherche international e.V. in Kooperation mit dem Rheinischen JournalistInnenbüro, Köln und das Begleitprogramm erinnern an diese in der hiesigen Geschichtsschreibung kaum berücksichtigten Fakten im Rahmen des Afrika Festivals 2010 gemeinsam veranstaltet von Aktionszentrum Dritte Welt, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum und Volkshochschule Osnabrück.
Die Ausstellung wird sowohl im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück (Di-Fr 10-17 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr) als auch in der Volkshochschule Osnabrück, Bergstraße 8, 49074 Osnabrück (zu den Öffnunszeiten der VHS)gezeigt.
Eine Schulversion der Ausstellung wird im Graf-Stauffenberg-Gymnasium, Gottlieb-Planck-Str. 1, 49080 Osnabrück, am 11. Mai, um 11:30 Uhr, eröffnet und bis 22. Juni gezeigt. Es gibt die Möglichkeit, sich von Schülern durch die Ausstellung führen zu lassen (angesprochen sind Schüler anderer Schulen, aber auch Eltern oder andere Gruppen); Anmeldungen über 0541-3803136 (Sekretariat, Frau Hahn).
Veranstaltungen im Begleitprogramm
Dienstag, 11. Mai 2010, 19.30 Uhr (Erich Maria Remarque-Friedenszentrum):
Karl Rössel (Rheinisches JournalistInnenbüro, Köln): „Nur Kugeln unterschieden nicht zwischen Schwarzen und Weißen“ – Afrika im Zweiten Weltkrieg
Mittwoch, 26. Mai 2010, 19.30 Uhr (Erich Maria... mehr Remarque-Friedenszentrum):
Albrecht Kieser (Rheinisches JournalistInnenbüro, Köln: "Afrika im Zweiten Weltkrieg: Billige Bodenschätze und Zwangsarbeiter"
Dienstag, 1. Juni 2010, 19.30 Uhr (Erich Maria Remarque-Friedenszentrum):
Albrecht Kieser (Rheinisches JournalistInnenbüro, Köln): Massaker der Wehrmacht in Frankreich
Freitag, 18. Juni 2010, 18.00 Uhr (Vortragssaal der Volkshochschule):
Film/Vortrag/Multimediale Präsentation von Nataly Jung-Hwa Han und Tsukasa Yajima: „Trostfrauen“ – Das Kriegsverbrechen der systematischen Zwangsprostitution durch das japanische Militär im Asien-Pazifik-Krieg (1937–1945)
Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei!
Ausstellung:
Di-Fr 10-13 Uhr, 15-17 Uhr
Sa+So 11-17 Uhr
Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung
Archiv:
Di-Do 9-12 Uhr
Di, Mi, Do 13:30-16:30 Uhr
und nach Vereinbarung
Veranstaltungsarchiv für Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg
| Sa | 07.08.10 | 11:00 Uhr | |
| Fr | 06.08.10 | 10:00 Uhr | |
| Do | 05.08.10 | 13:30 Uhr |
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Die Veranstaltung Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg wurde am Mittwoch, den 5. Mai 2010 von venyoobot eingetragen.
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