Frankfurter Erzählcafé mit Alfred Schmidt
15.01.2011 // 16 Uhr
Frankfurter Erzählcafé mit Alfred Schmidt
Ein philosophisches Universum
Auf Schopenhauers Spuren in Frankfurt am Main
Moderation Michael Fleiter
Als Schopenhauer 1831 nach Frankfurt zog, fand er in der Stadt die Freiheit und Einsamkeit, die er für seine geistige Arbeit benötigte. Hier gab es die Sammlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
Er besuchte die Stadtbibliothek am Obermaintor und war häufig Gast in Theater und Oper und der Konzerte der Museumsgesellschaft. Seine Wohnung am Schaumainkai lag dem Deutschordenshaus auf der Sachsenhäuser
Mainseite gegenüber, in dem im 14. Jahrhundert „der Frankforter“ gelebt hat, dessen Mystik er seiner Philosophie verwandt wusste. Die Vorkommnisse um die Paulskirche im Jahr 1848, der Streit mit Frankfurter
Ärzten, zeigen den Philosophen in Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen, dem er mit Vorliebe unzeitgemäß entgegentrat.
Alfred Schmidt, emeritierter Professor der Philosophie an
der Johann Wolfgang Goethe-Universität, stieß bei seinem Lehrer Max Horkheimer auf den Philosophen aus Frankfurt. Sein erster Schopenhauer-Aufsatz aus dem Jahr 1960 „Der Philosoph im Antiquariat“ markiert den Beginn seiner bis heute dauernden Auseinandersetzung mit dem Verfasser
von Die Welt als Wille und Vorstellung, einem philosophischen Universum von ungebrochener Aktualität.
Veranstaltungsort Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9
Eintritt 4,– Euro
Eine Veranstaltung im Rahmen des Arthur Schopenhauer Jahres 2010. Weitere Informationen unter www.kultur.frankfurt.de
Frankfurter Erzählcafé mit Alfred Schmidt
Ein philosophisches Universum
Auf Schopenhauers Spuren in Frankfurt am Main
Moderation Michael Fleiter
Als Schopenhauer 1831 nach Frankfurt zog, fand er in der Stadt die Freiheit und Einsamkeit, die er für seine geistige Arbeit benötigte. Hier gab es die Sammlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
Er besuchte die Stadtbibliothek am Obermaintor und war häufig Gast in Theater und Oper und der Konzerte der Museumsgesellschaft. Seine Wohnung am Schaumainkai lag dem Deutschordenshaus auf der Sachsenhäuser
Mainseite gegenüber, in dem im 14. Jahrhundert „der Frankforter“ gelebt hat, dessen Mystik er seiner Philosophie verwandt wusste. Die Vorkommnisse um die Paulskirche im Jahr 1848, der Streit mit Frankfurter
Ärzten, zeigen den Philosophen in Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen, dem er mit Vorliebe unzeitgemäß entgegentrat.
Alfred Schmidt, emeritierter Professor der Philosophie an
der Johann Wolfgang Goethe-Universität, stieß bei seinem Lehrer Max Horkheimer auf den Philosophen aus Frankfurt. Sein erster Schopenhauer-Aufsatz aus dem Jahr 1960 „Der Philosoph im Antiquariat“ markiert den Beginn seiner bis heute dauernden Auseinandersetzung mit dem Verfasser
von Die Welt als Wille und Vorstellung, einem philosophischen Universum von ungebrochener Aktualität.
Veranstaltungsort Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9
Eintritt 4,– Euro
Eine Veranstaltung im Rahmen des Arthur Schopenhauer Jahres 2010. Weitere Informationen unter www.kultur.frankfurt.de
Veranstaltungsarchiv für Frankfurter Erzählcafé mit Alfred…
| Sa | 15.01.11 | 16:00 Uhr | Institut für Stadtgeschichte |
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Die Veranstaltung Frankfurter Erzählcafé mit Alfred Schmidt wurde am Freitag, den 29. Oktober 2010 von venyoobot eingetragen.
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