Afrika zwischen Aufbruchstimmung und Ausverkauf
In vielen Ländern Afrikas ist eine neue Ära angebrochen, die von geradezu revolutionären Umwälzungen geprägt ist: Die zunehmende Mobil- und Internetkommunikation, die hohen Wachstums- und Investitionsraten, die rapide Verstädterung und Verjüngung der Gesellschaft haben große Ambitionen einer neuen Generation wachgerufen. Afrikas Jugend und die neue afrikanische Mittelschicht sucht ihre eigenen Wege aus Armut und Abhängigkeit und löst sich zunehmend von alten Modellen und europäischen Vorbildern. Dank der neuen Generation entsteht eine verführerische Gründerzeitstimmung mit vielfältigen Perspektiven. Ob damit auch die Ära von Massenarmut, Unterdrückung und Staatsverbrechen vorbei ist, muss sich allerdings erst noch zeigen. Dominic Johnson macht die afrikanische Bevölkerung als aktiv handelnde Gestalter ihrer eigenen Zukunft begreifbar. Im Gespräch mit Andreas Eckert und Claus Leggewie stellt Johnson sein soeben bei Wagenbach erschienenes Buch vor.
Dominic Johnson ist Afrika-Experte und seit 1990 Redakteur der taz. Wissenschaftlich arbeitet er zur informellen Wirtschaft in den Krisengebieten des Kongo. Er bereist das Land mehrmals im Jahr und schreibt regelmäßig auch in seinem Blog Kongo-Echo.
Des Weiteren stellt Andreas Eckert das Buch „Afrika, der geplünderte Kontinent“ von Helmut L. Müller zur Diskussion.
„Ein Kontinent am Scheideweg: Was wird aus Afrika? Noch ist Afrika ein Sozialfall, doch es gibt Zeichen der Besserung. Nicht überall herrschen macht- und geldgierige „Kleptokraten“, Ghana oder Botswana etwa werden demokratisch regiert. Die Kapverdischen Inseln haben den Status der ärmsten Länder verlassen, und die Republik Südafrika könnte zur Lokomotive für den Schwarzen Kontinent werden.“(Helmut L. Müller)
Andreas Eckert ist seit 2007 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte Afrikas an der HU Berlin und war von 2008 bis 2009 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften.
Moderation: Claus Leggewie (KWI
Eintritt: € 5,-
Wir laden herzlich ein und bitten um Kartenreservierung!
Kartenvorverkauf bei uns sowie dem
TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen (II. Hagen 2, 45127 Essen)
Bei Proust reservierte Karten bitte spätestens 2 Tage vor der Veranstaltung abholen; nichtabgeholte Karten gehen danach wieder in den Verkauf.
Dominic Johnson ist Afrika-Experte und seit 1990 Redakteur der taz. Wissenschaftlich arbeitet er zur informellen Wirtschaft in den Krisengebieten des Kongo. Er bereist das Land mehrmals im Jahr und schreibt regelmäßig auch in seinem Blog Kongo-Echo.
Des Weiteren stellt Andreas Eckert das Buch „Afrika, der geplünderte Kontinent“ von Helmut L. Müller zur Diskussion.
„Ein Kontinent am Scheideweg: Was wird aus Afrika? Noch ist Afrika ein Sozialfall, doch es gibt Zeichen der Besserung. Nicht überall herrschen macht- und geldgierige „Kleptokraten“, Ghana oder Botswana etwa werden demokratisch regiert. Die Kapverdischen Inseln haben den Status der ärmsten Länder verlassen, und die Republik Südafrika könnte zur Lokomotive für den Schwarzen Kontinent werden.“(Helmut L. Müller)
Andreas Eckert ist seit 2007 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte Afrikas an der HU Berlin und war von 2008 bis 2009 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften.
Moderation: Claus Leggewie (KWI
Eintritt: € 5,-
Wir laden herzlich ein und bitten um Kartenreservierung!
Kartenvorverkauf bei uns sowie dem
TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen (II. Hagen 2, 45127 Essen)
Bei Proust reservierte Karten bitte spätestens 2 Tage vor der Veranstaltung abholen; nichtabgeholte Karten gehen danach wieder in den Verkauf.
Veranstaltungsarchiv für Afrika zwischen Aufbruchstimmung und…
| Di | 03.05.11 | 20:00 Uhr | Schauspiel Essen - Café Central |
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»Afrika zwischen Aufbruchstimmung und Ausverkauf« bei venyoo.de
Die Veranstaltung Afrika zwischen Aufbruchstimmung und Ausverkauf wurde am Mittwoch, den 13. April 2011 von venyoobot eingetragen.
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