Mama Africa
Das Publikum wird mit dem neuen Programm in eine schillernde Welt entführt und bekommt erstklassige, kurzweilige Unterhaltung geboten. Rund vierzig Künstler, die aus verschiedenen Ländern Afrikas kommen – darunter Tansania, Äthiopien, Kenia, dem Sudan, Ägypten sowie Südafrika – präsentieren dem Publikum mit einer Mischung aus Akrobatik, Artistik, Musik und Tanz eine ebenso farbenfrohe wie mitreißende Zirkusshow. Bei der neuen Show erwartet die Besucher wieder ein Kosmos voller Staunen, sinnlicher Vergnügen, Emotionen, Überraschungen und unbändiger Lebensfreude.
Klassische Zirkuselemente wie Jonglage, die Vorführung artistischer Verbiegungen – Kontorsion genannt – und ein Seilakt gehören ebenso zu dem zweistündigen Programm wie afrikanische Live-Musik, Tanz und farbenfrohe, detailverliebte Kostüme. Publikumslieblinge wie die Kontorsionisten Lazaro und Hasani aus Kenia sowie die aus Tansania stammenden Ramadhani Brüder, die Hand-auf-Hand Artistik präsentieren, sorgten bereits bei den vorangegangenen Tourneen für echte Begeisterungsstürme und werden mit neuen Nummern auch bei Mama Africa 2010/11 mit von der Partie sein. Winston Ruddle, der für die künstlerische Leitung und die Produktion von Mama Africa verantwortlich zeichnet und früher Straßen- und Zirkuskünstler war, hat vor einigen Jahren eine eigene Artistenschule in Tansania gegründet.
Dort bildet er neue, erfolgversprechende Talente aus allen Teilen Afrikas aus, um sie mit seiner Show Mama Africa auch dem Publikum in Europa bekannt zu machen. Bei der kommenden Show werden die alten Publikumslieblinge und die neuen Darsteller die Zuschauer mit Sicherheit für sich gewinnen. So gibt es im neuen Mama Africa-Programm unter anderem eine im afrikanischen Stil gehaltene Rola-Rola-Darbietung, bei der die Künstler auf einem auf Rollen liegenden Brett die Balance halten und artistische Höchstleistung bieten, die keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht. Zum ersten Mal wird bei Mama Africa eine Seilnummer gezeigt, die von einer grazilen Künstlerin aus Tansania präsentiert wird.
Zum... mehr Staunen und Bewundern sind auch die Darbietungen wie die Adagio-Nummer aus Tansania, bei der ein Pärchen einen sehr ästhetischen Tanz zeigt, bei dem mit Hilfe von Hebeltechniken langsame Bewegungen vollzogen werden. Bei den „Ikarischen Spielen“ wird jongliert: Synchron befördern zwei Artisten mit Hilfe ihrer Füße ihre Kollegen in die Höhe und fangen sie wieder auf. Bunt, schwungvoll und schnell geht es bei weiteren Showeinlagen zu: Bei der Hula-Hoop-Nummer befördert die äthiopische Künstlerin einen Reifen nach dem anderen um ihren kreisenden Körper. Auch beim Diabolo-Act dreht sich alles: Ein oder mehrere Doppelkreisel rotieren in immer neuen Varianten an einer Schnur und werden in die Luft geworfen und wieder aufgefangen.
Musikalisch versorgt die InAfrica Band aus Tansania mit ihrem neuen Repertoire aus afrikanischen und internationalen Titeln das Publikum mit groovigem Sound.
Für traditionelle Klänge sorgt der Kora spielende Musiker – das von der afrikanischen Westküste stammend Instrument ist mit seinen über zwanzig Saiten eine Mischung aus Gitarre und Harfe. Ein stimmliches Highlight bilden die drei Leadsängerinnen aus Südafrika und Zimbabwe, die stimmlich nicht nur solo überzeugen, sondern auch gemeinsam mit der Band eine ausgezeichnete gesangliche Allianz eingehen.
Auch visuell wird es bei Mama Africa in der kommenden Saison noch bunter und prächtiger: Mehrere neue Kostümdesigner versehen nicht nur die Garderobe der Artisten mit unverwechselbaren Details, sondern sorgen auch dafür, das Show- Finale in opulenten Kostümen ausklingen zu lassen. Die Intention von Mama Africa ist es nicht nur, ein Stück afrikanische Kultur zu präsentieren und das Publikum mit künstlerischer Leistung – die beim Circus der Sinne immer mit Frohsinn und Witz gepaart ist – ganz für sich einzunehmen. Um notleidende Menschen in Afrika zu unterstützen, fließt ein Teil der Show-Einnahmen in entwicklungspolitische Projekte oder kommt Menschenrechtsorganisationen zugute.
Wie bei den vorangegangenen Tourneen werden die Artisten und Initiatoren von Mama Africa – neben Winston Ruddle ist Hubert Schober für die Produktion und das Management zuständig – auch bei der kommenden Tour 50 Cent von jedem verkauften Ticket an einen Verein spenden.
Das gesammelte Geld wird im Anschluss an die Tour Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET zur Verfügung gestellt.
Veranstaltungsarchiv für Mama Africa
| So | 04.03.12 | 20:00 Uhr | Wiener Stadthalle |
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»Mama Africa« bei venyoo.de
Die Veranstaltung Mama Africa wurde am Montag, den 18. April 2011 von venyoobot eingetragen.
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