Verbrennungen
Das Schauspiel „Verbrennungen“ des Frankokanadiers Wajdi Mouawad, aus den Spielplänen nicht mehr wegzudenken, wird am 04. 03. 2012 im Rahmen der Theaterreihe A um 20.00 Uhr in der Stadthalle Hilden aufgeführt.
Selten hat ein neues Stück in den vergangenen Jahren das Theaterpublikum so aufgewühlt wie „Verbrennungen“. Die Geschichte entwickelt sich in ihrer Wucht wie die großen griechischen Tragödien, ist dabei aber hochgradig aktuell.
Als sie mit 60 Jahren in einer ungenannten westlichen Stadt stirbt, hinterlässt Nawal Marwan ein geheimnisumwittertes Testament. Ihr Freund, der Anwalt Hermile Lebel, der mit der Testamentsvollstreckung beauftragt ist, übergibt ihren Kindern, den 22-jährigen Zwillingen Jeanne und Simon - sie Mathematik-Dozentin, er Amateurboxer - jeweils einen Brief, den diese ihrem Vater und ihrem Bruder überbringen sollen. Von der Existenz eines Bruders wussten beide bisher nichts, und ihren Vater hielten sie für tot. Nach längerem Zögern begeben sich die beiden jungen Leute widerwillig in das vom Bürgerkrieg zerstörte Geburtsland ihrer Mutter, um ihren Vater und ihren Bruder zu suchen. Auf ihrer Reise in die Vergangenheit klärt sich das von ihrer Mutter sorgsam gehütete ungeheuerliche Geheimnis ihrer Herkunft, und sie begreifen, warum sie nie viel über sich erzählt hat weil ihre Sprache Hass und Liebe nicht zu einen vermochte, und warum sie die letzten fünf Jahre ihres Lebens schweigend in ihrem Krankenbett gelegen ist. Wozu Worte dennoch fähig sind, zeigt die eindrucksvolle Sprachgewalt Mouawads
Durch die Kombination von poetischen Passagen, die an die Klangfarbe orientalischer Geschichtenerzähler erinnern, mit schockierenden Bildern, die sich im Gedächtnis festhaken, baut der Autor in seinem Text eine ungeheure Spannung auf, wenn er die Geschichte einer Frau erzählt, die, bevor sie in den Westen floh, über viele Jahre die Gewalt im Nahen Osten erlebt hat. Dabei überschneidet er raffiniert die Spurensuche der Kinder mit dem in Rückblenden erzählten traumatischen Leben der Mutter, die als 14-Jährige einen „Feind“ liebte. Als sie später den Sohn aus dieser Verbindung, der ihr nach der Geburt weggenommen und in ein Waisenhaus gebracht wurde, sucht, gerät sie in die Schrecken eines Bürgerkriegs.
Unter der Regie von Lydia Bunk spielen in der Produktion der Konzertdirektion Landgraf, Titisee-Neustadt, Kristine Walther, Astrid Gorvin, Katja Herrmann u. a.
Eintrittskarten zum Preis von 10 € bis 18 € sind im Vorverkauf bei der Ticketzentrale... mehr in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, Tel.: 02103 / 973747, sowie 1 Stunde vor Veran-staltungsbeginn an der Abendkasse in der Stadthalle Hilden erhältlich.
Die Eintrittskarten sind als Kombi-Ticket im gesamten VRR-Bereich als Fahrausweis gültig.
Eine Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Hilden
Selten hat ein neues Stück in den vergangenen Jahren das Theaterpublikum so aufgewühlt wie „Verbrennungen“. Die Geschichte entwickelt sich in ihrer Wucht wie die großen griechischen Tragödien, ist dabei aber hochgradig aktuell.
Als sie mit 60 Jahren in einer ungenannten westlichen Stadt stirbt, hinterlässt Nawal Marwan ein geheimnisumwittertes Testament. Ihr Freund, der Anwalt Hermile Lebel, der mit der Testamentsvollstreckung beauftragt ist, übergibt ihren Kindern, den 22-jährigen Zwillingen Jeanne und Simon - sie Mathematik-Dozentin, er Amateurboxer - jeweils einen Brief, den diese ihrem Vater und ihrem Bruder überbringen sollen. Von der Existenz eines Bruders wussten beide bisher nichts, und ihren Vater hielten sie für tot. Nach längerem Zögern begeben sich die beiden jungen Leute widerwillig in das vom Bürgerkrieg zerstörte Geburtsland ihrer Mutter, um ihren Vater und ihren Bruder zu suchen. Auf ihrer Reise in die Vergangenheit klärt sich das von ihrer Mutter sorgsam gehütete ungeheuerliche Geheimnis ihrer Herkunft, und sie begreifen, warum sie nie viel über sich erzählt hat weil ihre Sprache Hass und Liebe nicht zu einen vermochte, und warum sie die letzten fünf Jahre ihres Lebens schweigend in ihrem Krankenbett gelegen ist. Wozu Worte dennoch fähig sind, zeigt die eindrucksvolle Sprachgewalt Mouawads
Durch die Kombination von poetischen Passagen, die an die Klangfarbe orientalischer Geschichtenerzähler erinnern, mit schockierenden Bildern, die sich im Gedächtnis festhaken, baut der Autor in seinem Text eine ungeheure Spannung auf, wenn er die Geschichte einer Frau erzählt, die, bevor sie in den Westen floh, über viele Jahre die Gewalt im Nahen Osten erlebt hat. Dabei überschneidet er raffiniert die Spurensuche der Kinder mit dem in Rückblenden erzählten traumatischen Leben der Mutter, die als 14-Jährige einen „Feind“ liebte. Als sie später den Sohn aus dieser Verbindung, der ihr nach der Geburt weggenommen und in ein Waisenhaus gebracht wurde, sucht, gerät sie in die Schrecken eines Bürgerkriegs.
Unter der Regie von Lydia Bunk spielen in der Produktion der Konzertdirektion Landgraf, Titisee-Neustadt, Kristine Walther, Astrid Gorvin, Katja Herrmann u. a.
Eintrittskarten zum Preis von 10 € bis 18 € sind im Vorverkauf bei der Ticketzentrale... mehr in der Stadtbücherei, Nove-Mesto-Platz 3, Tel.: 02103 / 973747, sowie 1 Stunde vor Veran-staltungsbeginn an der Abendkasse in der Stadthalle Hilden erhältlich.
Die Eintrittskarten sind als Kombi-Ticket im gesamten VRR-Bereich als Fahrausweis gültig.
Eine Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Hilden
Veranstaltungsarchiv für Verbrennungen
| So | 04.03.12 | 20:00 Uhr | Stadthalle Hilden, Fritz-Gressard-Platz |
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Die Veranstaltung Verbrennungen wurde am Dienstag, den 10. Mai 2011 von venyoobot eingetragen.
Diese Seite wurde bisher 105 mal aufgerufen. Das Event ist der Rubrik Theater zugeordnet. Zu dieser Veranstaltung haben wir aktuell einen vergangenen und keine zukünftigen Termine.
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