Telemaco: Bejun Metha

Christoph Willibald Glucks Dramma per musica in zwei Akten (1765) "Telemaco" wird am Theater an der Wien in dieser Spielzeit aufgeführt.

Team

Musikalische Leitung, René Jacobs

Inszenierung, Torsten Fischer

Ausstattung, Vasilis Triantafillopoulos, Herbert Schäfer

Licht, Diego Leetz

Dramaturgie, Herbert Schäfer

Besetzung

Ulisse, Rainer Trost

Telemaco, Bejun Mehta

Merione, Anett Fritsch

Asteria, Valentina Farcas

Circe, Alexandrina Pendatchanska

Penelope, Anna Franziska Srna

Akademie für Alte Musik Berlin

Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Libretto von Marco Coltellini

Christoph Willibald Gluck lieferte 1765 zur Hochzeit von Kaiser Joseph II. mit Maria Josepha von Bayern drei Werke: die Azione teatrale Parnaso confuso, die Ballett-Pantomine Semiramide und die Oper Telemaco. Nur Parnaso confuso gefiel, die anderen beiden Stücke erregten wegen ihrer für Hochzeitsfeiern nicht so passenden Handlungsverläufe eher Befremden. Dabei hatte Gluck bei der Komposition von Telemaco größte Sorgfalt angewandt, nur zur Komposition der damals üblichen Balletteinlagen war er nicht mehr gekommen – was ebenfalls Missfallen erregte. Telemaco verschwand sofort wieder von der Bühne.

Telemaco ist auf der Suche nach seinem verschollenen Vater Ulisse auf der Insel der Zauberin Circe gelandet. Dort verliebt er sich in Asteria. Sie wurde als Kind von Circe geraubt und kennt ihre Herkunft nicht. Die Zauberin veranstaltet zu Ehren ihres Gastes ein Fest für Gott Amor. Ein Orakel zerstört jedoch das Festvergnügen: Amor verurteilt diejenigen zum Leiden, die in der Liebe tyrannisch sind. Circe bezieht das nicht zu Unrecht auf sich, denn sie hält Ulisse aus Liebe gefangen. Bestürzt lässt sie ihn und seine Gefährten, die sie in Bäume verwandelt hatte, frei. Telemaco findet endlich seinen Vater. Aber schon gleich bereut Circe ihren Großmut, sie versucht mit Zaubereien und Intrigen, die Abreise von Ulisse zu verhindern, aber es misslingt ihr. Asteria flieht mit nach Ithaka: Sie ist die Tochter des Königs von Kreta und schon von Kind an als Braut für Telemaco bestimmt gewesen. Die einsame Circe verwüstet enttäuscht die Insel und fliegt auf einem Drachen davon. Venus und Amor verzaubern die Insel in ein Liebesparadies.

Gluck verband Elemente der französischen Tragédie lyrique mit denen des italienischen Stils, und somit zählt Telemaco deutlich zum Typus der Reformoper. Inhaltlich haben vor allem die magischen Künste Circes ihr Vorbild in französischen Zauberopern. Gluck... mehr verwendete unterschiedlichste Arienformen und integrierte den Chor sinnvoll in die Handlung. Für die Partie der Circe ersann er Gefühlsausbrüche von beeindruckender Virtuosität. 1987 erklang das Werk das erste Mal seit der Uraufführung konzertant in Salzburg, eine erste szenische Aufführung erlebte Telemaco 2003 beim English Bach-Festival.

Veranstaltungsarchiv für Telemaco: Bejun Metha

Fr 02.03.12 19:00 Uhr
Theater an der Wien
Mi 29.02.12 19:00 Uhr
Theater an der Wien
Mo 27.02.12 19:00 Uhr
Theater an der Wien
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, Klassik & Oper

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Die Veranstaltung Telemaco: Bejun Metha wurde am Donnerstag, den 15. September 2011 von venyoobot eingetragen.

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