Fritz Bauer - Tod auf Raten
Fritz Bauer- Tod auf Raten
Film - die Regisseurin Ilona Ziok ist anwesend.
Grußwort Gisela von der Aue, Senatorin für Justiz .
Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung "Wir waren Nachbarn".
Die Dokumentarfilmerin Ilona Ziok (Regie und Buch) zeigt in ihrem – auf der letzten Berlinale ausgezeichneten – Film die Facetten des Lebens von Fritz Bauer und lässt dabei Wegbegleiter, die ihn persönlich kannten, zu Wort kommen.
Fritz Bauer, 1903 in Stuttgart geboren, und heute bekannt als der Mann, der erreichte, dass die Frankfurter Auschwitz-Prozesse stattfinden konnten, war als junger Gerichtsassessor gleich 1933 von den Nationalsozialisten mit Berufsverbot belegt worden. Bauer geriet früh in den Fokus der Nazi-Verfolgung: Er war Sozialdemokrat und er war Jude. Im Mai 1933 wurde er wegen seiner politischen Arbeit festgenommen und für acht Monate im KZ Heuberg gefangen gehalten. 1936 emigrierte er nach Dänemark, später nach Schweden. Er kehrte 1949 in die Bundesrepublik zurück, wurde Landgerichtspräsident in Braunschweig, dann Generalstaatsanwalt. In dieser Funktion führte er 1952 einen Prozess, in dem er juristisch belegte, dass der NS-Staat „kein Rechtsstaat, sondern ein Unrechtsstaat“ gewesen sei. Im Jahr 1956 wurde Bauer zum Hessischen Generalstaatsanwalt berufen. Er arbeitete unermüdlich am Aufbau einer demokratischen Justiz und der konsequenten strafrechtlichen Verfolgung des nationalsozialistischen Unrechts. Gesellschaftlich wurde er dafür häufig angefeindet, 1968 starb er unter ungeklärten Umständen.
Rathaus Schöneberg, Kinosaal, John-F.-Kennedy Platz, 10825 Berlin
Dienstag, 15. November 2011, 19 Uhr, Eintritt frei
Film - die Regisseurin Ilona Ziok ist anwesend.
Grußwort Gisela von der Aue, Senatorin für Justiz .
Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung "Wir waren Nachbarn".
Die Dokumentarfilmerin Ilona Ziok (Regie und Buch) zeigt in ihrem – auf der letzten Berlinale ausgezeichneten – Film die Facetten des Lebens von Fritz Bauer und lässt dabei Wegbegleiter, die ihn persönlich kannten, zu Wort kommen.
Fritz Bauer, 1903 in Stuttgart geboren, und heute bekannt als der Mann, der erreichte, dass die Frankfurter Auschwitz-Prozesse stattfinden konnten, war als junger Gerichtsassessor gleich 1933 von den Nationalsozialisten mit Berufsverbot belegt worden. Bauer geriet früh in den Fokus der Nazi-Verfolgung: Er war Sozialdemokrat und er war Jude. Im Mai 1933 wurde er wegen seiner politischen Arbeit festgenommen und für acht Monate im KZ Heuberg gefangen gehalten. 1936 emigrierte er nach Dänemark, später nach Schweden. Er kehrte 1949 in die Bundesrepublik zurück, wurde Landgerichtspräsident in Braunschweig, dann Generalstaatsanwalt. In dieser Funktion führte er 1952 einen Prozess, in dem er juristisch belegte, dass der NS-Staat „kein Rechtsstaat, sondern ein Unrechtsstaat“ gewesen sei. Im Jahr 1956 wurde Bauer zum Hessischen Generalstaatsanwalt berufen. Er arbeitete unermüdlich am Aufbau einer demokratischen Justiz und der konsequenten strafrechtlichen Verfolgung des nationalsozialistischen Unrechts. Gesellschaftlich wurde er dafür häufig angefeindet, 1968 starb er unter ungeklärten Umständen.
Rathaus Schöneberg, Kinosaal, John-F.-Kennedy Platz, 10825 Berlin
Dienstag, 15. November 2011, 19 Uhr, Eintritt frei
Veranstaltungsarchiv für Fritz Bauer - Tod auf Raten
| Di | 15.11.11 | 19:00 Uhr | Rathaus Schöneberg |
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Die Veranstaltung Fritz Bauer - Tod auf Raten wurde am Montag, den 17. Oktober 2011 von venyoobot eingetragen.
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