Jan Peter Bremer liest aus seinem Roman „ Der amerikanische Investor“.
Die Kunst der kurzen Form ist einige der schwierigsten Disziplinen der Literatur. Das Gesamtwerk des 1996 verstorbenen Reinhard Lettau umfasst keine 400 Seiten; sein letzter Text „Flucht vor Gästen“, den er 1994 auch bei uns vorgesellt hat, ist mit 55 Seiten auch sein umfangreichster. Jan Peter Bremer lernte Lettau bereits als Jugendlicher kennen und zählt vielleicht deshalb auch zu den wenigen Experten in Sachen Minimalismus. Für einen Auszug aus seinem Roman “Der Fürst spricht“ (80 Seiten) erhielt er 1996 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Seitdem sind regelmäßig kleine feine Romane erschienen; alle leicht und sprunghaft die Groteske mit der Realität zusammenführend.
„Der amerikanische Investor“ ist mit 160 Seiten der längste Roman, den Jan Peter Bremer bisher geschrieben hat. Er wurde bereits vor seinem Erscheinen mit dem von Günter Grass gestifteten „Alfed-Döblin-Preis ausgezeichnet.
Die Ausgangssituation erscheint alltäglich: ein Haus wird verkauft; die alteingesessenen Mieter sollen durch schikanöse Baumaßnahmen aus dem Haus getrieben, die luxussanierten Wohnungen von finanzstarken Neumietern besetzt werden. Kennt man! Doch nun macht Bremer etwas ganz Besonderes, Groteskes, Versponnenes aus dieser Situation: der Protagonist ist Schriftsteller mit Schreibblockade und Ehekrise, selbst der Hund hört nicht mehr auf ihn. Der Beschwerdebrief, den er an den anonymen Investor schreiben will, wird zum Lebensprojekt: das ist komisch und verzweifelt und man schaut zu und meint fast auch verrückt zu werden.
Jan Peter Bremer wurde 1965 in Berlin geboren. 1970 zog er mit seinen Eltern in das damals noch recht rückständige sogenannte Zonenrandgebiet Lüchow-Danneberg. Dort kam er in die Schule und erlernte allmählich das Lesen und das Schreiben. Nach dem Abitur kehrte er nach Berlin zurück und wurde, einem Impuls folgend, Schriftsteller. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Kreuzberg.
Moderation: Beate Scherzer
Eintritt: 8,- Euro / erm. 5,- Euro
Eine Veranstaltung der Buchhandlung Proust, des Schreibheft, Zeitschrift für Literatur und des Museum Folkwang, Essen.
Foto: Berlin Verlag
Mit freundlicher Unterstützung der Alfred und Cläre Pott-Stiftung
„Der amerikanische Investor“ ist mit 160 Seiten der längste Roman, den Jan Peter Bremer bisher geschrieben hat. Er wurde bereits vor seinem Erscheinen mit dem von Günter Grass gestifteten „Alfed-Döblin-Preis ausgezeichnet.
Die Ausgangssituation erscheint alltäglich: ein Haus wird verkauft; die alteingesessenen Mieter sollen durch schikanöse Baumaßnahmen aus dem Haus getrieben, die luxussanierten Wohnungen von finanzstarken Neumietern besetzt werden. Kennt man! Doch nun macht Bremer etwas ganz Besonderes, Groteskes, Versponnenes aus dieser Situation: der Protagonist ist Schriftsteller mit Schreibblockade und Ehekrise, selbst der Hund hört nicht mehr auf ihn. Der Beschwerdebrief, den er an den anonymen Investor schreiben will, wird zum Lebensprojekt: das ist komisch und verzweifelt und man schaut zu und meint fast auch verrückt zu werden.
Jan Peter Bremer wurde 1965 in Berlin geboren. 1970 zog er mit seinen Eltern in das damals noch recht rückständige sogenannte Zonenrandgebiet Lüchow-Danneberg. Dort kam er in die Schule und erlernte allmählich das Lesen und das Schreiben. Nach dem Abitur kehrte er nach Berlin zurück und wurde, einem Impuls folgend, Schriftsteller. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Kreuzberg.
Moderation: Beate Scherzer
Eintritt: 8,- Euro / erm. 5,- Euro
Eine Veranstaltung der Buchhandlung Proust, des Schreibheft, Zeitschrift für Literatur und des Museum Folkwang, Essen.
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Veranstaltungsarchiv für Jan Peter Bremer liest aus seinem Roman…
| Fr | 20.01.12 | 20:00 Uhr | Museum Folkwang Essen |
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Die Veranstaltung Jan Peter Bremer liest aus seinem Roman „ Der amerikanische Investor“. wurde am Montag, den 2. Januar 2012 von venyoobot eingetragen.
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