Haus-am-Kleistpark-Berlin

Dabei seit
13.01.2010

Über Haus-am-Kleistpark-Berlin

Konzeption:
HAUS am KLEISTPARK

Seit 1967, als das Kunstamt unter seinem Leiter Georg Zeller in die obere Etage des HAUS am KLEISTPARK einzog, wurden hier regelmäßig Kunst-Ausstellungen gezeigt. Für Berlin-Schöneberg war es lange Jahre die einzige kommunale Galerie. Mit seinen fast 300 m2 , in den Herbariumsälen des ehemaligen Botanischen Museums gelegen, ist es eine der größten und räumlich attraktivsten kommunalen Galerien in Berlin.

In den 70er Jahren lag der Schwerpunkt der Ausstellungstätigkeit bei den Berliner Realisten; es folgten Künstler, die der heftigen Malerei zuzuordnen sind.. In Nord-Schöneberg hatte sich - ähnlich wie in Kreuzberg - in den Hinterhof-Fabriken des letzten Jahrhunderts, eine rege Künstlerszene angesiedelt. Legendär wurde die bereits 1964 gegründete Selbsthilfegalerie "Großgörschen 35". Es folgten 1978 die "Kulmerstraße" und 1980 die Produzentengalerie "Garage".

Seit 1982 wurden von Katharina Kaiser als neuer Leiterin des Kunstamtes und zugleich Kuratorin des HAUS am KLEISTPARK drei Schwerpunkte entwickelt:

* Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst
* Ausstellungen mit kulturhistorischen Fragestellungen
* Ausstellungen mit aktueller und historischer Fotografie
(Mit dem seit 1990 regelmäßig ausgeschriebenen Fotopreis wird zeitgenössische Fotografie mit einem Stipendium gefördert .)

Kooperationen sind ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts im HAUS am KLEISTPARK: So gelang es, sowohl in Berlin lebenden, aktuellen Künstlerinnen und Künstlern einen Ort und damit Öffentlichkeit zu geben als auch Beispiele von international wichtigen künstlerischen Positionen zu vermitteln. Hier entwickelten sich regelmäßige Kooperationen mit der Universität der Künste (ehemals HdK), insbesondere mit den benachbarten Fachbereichen in der Grunewaldstraße und mit der Karl - Hofer - Gesellschaft. Auch mit der NGBK Berlin (Neue Gesellschaft für Bildende Kunst) und deren Arbeitsgruppen "Realismusstudio" und "Fotografie" verbindet das HAUS AM KLEISTPARK eine konzeptionelle Nähe.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt, bei dem die drei oben genannten Schwerpunkte oft fließend ineinander übergehen, ist die Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei werden sowohl kulturhistorische Ausstellungen mit künstlerisch/ästhetischen Mitteln realisiert als auch künstlerische Installationen, die den heutigen Umgang mit dieser Zeit zum Thema haben. Es geht dabei um den Versuch, Erinnerung in ihren visuell-ästhetischen Formen zu reflektieren, das "Gedächtnis der Dinge" zu befragen und sich damit der Fragestellung anzunähern, wie sich kollektives Gedächtnis heute konstituiert.

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Gästebuch von Haus-am-Kleistpark-Berlin (1)

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Mittwoch, 13. Januar 2010 um 14:12