Ephraim Kishon - Humoresken

Seit 2006 ist das Jüdische Theater an der Jonasstraße 22, Neukölln, ansässig.

Kein Theater von Juden für Juden mit Juden wollte der Regisseur und Schauspieler Dan Lahav als Intendant des Hauses machen, als er im Frühjahr 2001 das erste jüdische Theater Berlins nach mehr als 60 Jahren gründete. Vielmehr sollte das Jüdische Theater Bimah (das hebräisch-biblische Wort für eine mittelgroße Bühne) ein Theater werden für alle, die sich für jüdische Kultur interessieren und sich mit ihr auseinandersetzen wollen. Das Konzept ging auf: Das Jüdische Theater Bimah hat sich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Berliner Theaterlandschaft entwickelt. Gleichermaßen der Tradition und der Moderne verpflichtet, präsentiert sich das Theater sowohl als klassisches ostjüdisches Theater als auch zeitgenössisch; moderne Theaterstücke aus Israel haben gleichberechtigt ihren Anteil am Programm.

Das Jüdische Theater würdigt jüdische Persönlichkeiten und deren künstlerisches Werk mit aufwändigen Produktionen. Zu nennen sind: Friedrich Holländer, Georg Kreisler, Kurt Tucholsky, Heinrich Heine und Felix Mendelssohn.

Das Bamah-Ensemble ist bunt gemischt. Längst nicht alle Schauspieler sind Juden. Unterstützung - auch im Bühnenbild - kommt durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Das mindert die Qualität keineswegs, sondern zeigt nur erneut eindrucksvoll, wie viel Produktivität, Talent und Kreativität oft genug brachliegen.

Die Schauspielerin Iris Berben übernahm 2004 die Schirmherrschaft für das Theater.

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Die Veranstaltung »Ephraim Kishon - Humoresken« wurde am Montag, den 4. April 2011 von venyoobot eingetragen.