Via Berlin nach Nordkorea

Koreaner*innen in Westberlin nutzten die nordkoreanische Botschaft in Ostberlin und reisten nach Nordkorea, um ihren Wunsch nach Wiedervereinigung durch direkten Dialog zu realisieren. Willy Brandts Entspannungspolitik machte so nicht nur die Berliner Mauer durchlässig, sondern auch Koreas eisernen Vorhang.
Im Juni 1989 reiste die südkoreanische Studentin Lim Su-Kyung über Ostberlin zu den Weltjugendspielen nach Nordkorea. Sie überquerte am 15. August unversehrt die innerkoreanische Grenze in Panmunjom und wurde sofort wegen Verstoßes gegen Südkoreas Nationales Sicherheitsgesetz festgenommen. Sie erhielt eine Jahren Haftstrafe von fünf Jahren. Aktivist*innen berichten, welche Auswirkungen diese mutige Reise auf Nord- und Südkorea hatte und wie Südkoreas Nationales Sicherheitsgesetz ihr Leben auch nach dem Fall der Berliner Mauer weiter einschränkte.

Wir begrüßen:

Nataly Jung-Hwa Han (Korea Verband)

Daniel Sanghoon Lee (Zeitzeuge)

Eui Ok Shu (Aktivistin und Zeitzeugin)

Moderation: Sven Hansen, Asien-Redakteur der taz

Han Sens ASIENTALK in Kooperation mit dem Korea Verband und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Eintritt frei

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Asientalk-zum-Mauerfall-1411/!169731/

Veranstaltungsort und Adresse

taz Kantine, Friedrichstraße 21, 10969 Berlin

    14. November 2019

  • Do
    14.11.2019
    19:00

Via Berlin nach Nordkorea

Diese Veranstaltung in Berlin (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) wurde von taz Kantine veröffentlicht. Via Berlin nach Nordkorea ist den Rubriken Politik, Mauerfall, Asien und Soziales zugeordnet.

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