SPANIEN: Die verratene Republik – 75 Jahre nach dem Spanischen Bürgerkrieg.

A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ

Von Juli 1936 bis April 1939 metzelten Europas Faschisten unter den Augen der Demokratien die legal gewählte Spanische Republik nieder. Schlimmer noch: die „Demokraten“ errichteten eine Blockade - ohne Hitler und Mussolini an Nachschub und Waffenhilfe für Franco zu hindern. Stalin lieferte zwar Waffen an die Republik, aber nur gegen Bezahlung (den spanischen Goldschatz) und hintertrieb die Revolution der Gewerkschaftsbasis mit List, Gewalt und geheimen Erschiessungen durch die GPU. Hunderttausende Freiwillige kämpften miserabel bewaffnet, nicht nur in den Internationalen Brigaden, sondern auch auf Seiten der Anarchist*inn*en und der POUM gegen den Klerikal-Faschismus und für die Soziale Revolution. Die Nazis hingegen hatten ein 1A live-Testfeld für die modernsten Waffen aus ihren Schmieden, mit denen sie wenig später den Zweiten Weltkrieg entfachten – zusammen mit Stalin in Polen. Bis zu Francos Tod am 20.11.1975 ließen die siegreichen Westalliierten den bluttriefenden Diktator an der Macht... 30 Jahre nach WK II.

Der Publizist und Politikwissenschaftler R@lf G. Landmesser umreißt die Hintergründe des Spanienkrieges und spricht über die Folgen und aktuelle Bedeutung.

Veranstaltungsort und Adresse

BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

    23. Juli 2014

  • Mi
    23.07.2014
    19:00

SPANIEN: Die verratene Republik – 75 Jahre nach dem Spanischen Bürgerkrieg.

Diese Veranstaltung in Berlin (Prenzlauer Berg, Bezirk Pankow) wurde von FKAeV veröffentlicht. SPANIEN: Die verratene Republik – 75 Jahre nach dem Spanischen Bürgerkrieg. ist den Rubriken Information, Vortrag, Diskussion und Diktatur, Totalitarismus, Faschismus, Bürgerkrieg, Massaker, Putschismus, Impunidad, Revolution, Autogestion, Autonomie, Selbstverwaltung, Anarchosyndikalismus, Anarchismus, Kapitalismus, Nichteinmischung, Zweiter Weltkrieg, Hitler-Stalin-Pakt, 1939, Waff zugeordnet.